PROJEKTBESCHREIBUNG

bauherrStadt Köln
wettbewerb1.Preis
hnf7.000 qm
bgf17.500 qm
gesamtkosten41 Mio €

Museum Ludwig, Wallraf-Richartz-Museum und Philharmonie bilden ein Ensemble der Künste unter einem Dach. Entstanden ist die Verknüpfung aus dem Zeitgeist des Happenings Ende der 60ger Jahre. Die Philharmonie mit Künstler-, Verwaltungs- und Nebenräumen ist dennoch eine selbstständige Einheit mit eigenem Foyer, aber auch einer Verbindungsmöglichkeit zu den Sammlungsräumen der zeitgenössischen Kunst. Der Eingang der Philharmonie liegt auf der unteren Stadtebene, dort wo die Fußgängerzone vom Alter Markt auf die alte Römergasse zwischen Rhein und Dom stößt. Große Bäume und eine Verkehrsberuhigung verleihen der heutigen Straße Bischofsgarten den Charakter eines Boulevards. Auf dieser Ebene liegen auch Teile des Museums und das Hauptfoyer mit insgesamt vier Zugängen zum Konzertsaal. Die Innengestalt des Saals basiert auf einer strengen Kreisgeometrie. Der Saal ist ein abgewandeltes griechisches Amphitheater mit zwei geschwungenen Brüstungen innerhalb der Stufenschale – ein Urbild des konzentrierten Zusammenseins. Auch das Podium ist in diese Geometrie einbezogen. Das Dirigentenpult steht im asymmetrischen Speichenrades. Ausstattung und Fähigkeit beruhen auf einem architektonisch-künstlerischen Gesamtkonzept; funktionelle und konstruktive Anforderungen sind als Gestalt gebende Elemente einbezogen.