PROJEKTBESCHREIBUNG

bauherrBundesamt für Bauwesen und Raumordnung
wettbewerbAnkauf
hnf3.500 qm
bgf5.500 qm
gesamtkosten12,9 Mio €

Die Topographie des Terrors wird in das öffentliche Bewußtsein der Stadt eingebunden. Wesentliches Gestaltungselement ist ein Pult, welches dem Gelände einen angemessenen Rahmen verleiht und das Gelände als historisch authentischen Ort des Geschehens zum eigentlichen Ausstellungsobjekt erhebt. Die Pultfläche neigt sich nach außen und wird mit bedruckten Bleitafeln bestückt. Diese sind Träger der Außenausstellung, Erläuterungstexte und –abbildungen zum Gelände wechseln mit den Tafeln zur Geschichte Berlins im Dritten Reich. Das Pult führt den Besucher auf dem historischen Gehweg entlang der ehemaligen Bebauung an der Niederkirchner- und Wilhelmstraße bis zur Anhalter Straße. Immer mit dem Blick auf das Gelände folgt der Besucher dem Pult als erläuterndem Erzählstrang, der die Ausgrabungsstätten und die Geschehnisse des Ortes dokumentiert. Das Ausstellungsgebäude liegt an der westlichen Grundstücksgrenze in unmittelbarer Nachbarschaft zum Martin- Gropius- Bau. Es ist bewußt gegenüber der Niederkirchenerstraße zurückgesetzt, um so daß Gelände in der öffentlichen Wahrnehmung in den Vordergrund zu setzen.