PROJEKTBESCHREIBUNG

bauherrBundesanstalt für Immobilienaufgaben
wettbewerb2.Phase
hnf6.940 1m
bgf14.240 qm
gesamtkosten43 Mio €

Mit seiner klaren Grundfigur bildet das Haus der Zukunft ein Pedant zum Hauptbahnhof und zum Kubus des Ungers- Entwurfes für das Stadtquartier Lehrter Bahnhof. Das Spiel einfacher geometrischer Körper innerhalb des gesamten Spreebogenareals wird um ein weiteres Element bereichert. Die dreieckige Grundform bildet einen prismatischen, glasverkleideten Körper, der mit seiner plastisch gegliederten Außenhaut eine skulpturale Qualität erreicht. Das Innere des Gebäudes bildet ein Raumkontinuum aus rampenartigen Geschossebenen und überwindet so die Vorstellung herkömmlicher Geschosse. Dieses kontinuierlich ansteigende

Band der Erschließung mit der in der Fassade liegenden Besucherführung tritt sichtbar nach außen in Erscheinung. Besonderes Raumerlebnis ist der im Entwurf angelegte Gegensatz zwischen den in sich ruhenden, kontemplativen Ausstellungskuben aus unbewährtem sedimentartig geschichtetem Beton und dem fließenden transparent geöffnetem Raum der Erschließung aus Rampen und Treppen, der diese Kerne umschließt. Drei massive Körper gliedern das Bauvolumen. Die Ausstellungsebenen sind jeweils 2,2m in der Höhe versetzt, so dass sich ein räumliches Kontinuum ergibt.